Gelbwurz, lat. Curcuma longa
Die Gelbwurz Curcuma longa hat als Gewürz, Färbestoff und Nahrungsergänzungsmittel eine grosse Tradition und eine lange Geschichte. Als Gewürz im Curry, als Farbstoff im Senf und in der asiatischen Medizin als Heilmittel eingesetzt, ist Kurkuma ein Pflanzenstoff, der in letzter Zeit ein überragendes Interesse in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung. Überzeugende Resultate aus renommierten Forschungsinstituten bestätigen die althergebrachten, überlieferten Wirkungen und erweitern das Spektrum an Therapiemöglichkeiten in einem Masse, wie es sonst nirgends zu finden ist.
Curcuma longa gehört zu der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) oder Gewürzlilien. Sie wächst vor allem in Indien, Indonesien, Thailand und China. Sie ist eine ausdauernde (perennierende) Pflanze mit etwa 1m langen, lilienartigen Blättern. Die Wurzel besteht vorwiegend aus Rhizomen (Wurzelsprossen), aus denen neue Pflanzen entstehen können.
Sobald die Blätter verwelkt sind, wird der Wurzelstock geerntet, getrocknet und daraus das gelbe Kurkuma gewonnen. Durch besondere Extraktionsverfahren können die Wirkstoffe aus Kurkuma, z. B. die Curcuminoide so aufbereitet werden, dass sie vom Organismus viel besser aufgenommen werden können. Weitere Wirkstoffe sind die im ätherischen Öl enthaltenen Terpene und Sesquiterpene, wie Tumerone, Zingiberen.
Curcuma longa in der ayurvedischen und traditionellen chinesichen Medizin (TCM)
In der ayurvedischen Medizin besitzt Curcuma longa seit mehreren tausend Jahren als Symbol des Wohlstandes, als Energiespender der göttlichen Mutter und als hervorragendes Heilmittel einen hohen Stellenwert. Mit den Eigenschaften bitter, scharf, erhitzend, leicht, trocken, können alle 3 Doshas (drei energetische Grundprinzipien; das Bewegliche, das Substanzielle und der Stoffwechsel) positiv beeinflusst werden und führen zu einer Ausgewogenheit von Bewegung, Energie und Struktur. Eingesetzt wird Curcuma als blutreinigendes, entgiftendes, antiseptisches und entzündungshemmendes Heilmittel.
In der traditionellen chinesischen Medizin besitzt Curcuma wegen ihrer Gelbfärbung einen starken Bezug zur Wechselphase Erde (Zentrum). Sie zeigt ein warmes Temperaturverhalten, geschmacklich ist sie scharf und bitter und besitzt einen Meridianbezug zu Milz, Leber und Magen. Curcuma reguliert und bewegt das Blut (Xue), d.h. Stauungen, hervorgerufen durch Kälte, werden aufgelöst, Schmerzen im Brustbereich und Abdomen gelindert, Schwellungen, Entzündungen, Muskel- und Gelenkschmerzen verringert.
Anwendungsgebiete in der westlichen Medizin
Positiv bewertet wurde Curcuma longa in der Aufbereitungsmonographie des deutschen Bundesamtes für Gesundheit (Kommission E) für dyspeptische (Verdauungs-) Beschwerden, insbesondere bei funktionellen Störungen des ableitenden Gallensystems.
Die WHO-Monographie nennt zusätzlich die Anwendungsgebiete Ulcus pepticum sowie Schmerzen und Entzündungen im Rahmen der rheumatischen Arthritis.
Die neuesten Forschungsresultate aus der Pharmakologie
In der Vergangenheit wurde, je nach Wahl des Testsystems, eine Vielzahl von unterschiedlichen pharmakologischen Aktivitäten für Curcuma beschrieben. Im Zentrum der heutigen Forschung steht die antioxidative, antiinflammatorische und anticanzerogene Wirkung von Curcuma. In einer Forschungsarbeit des Deutschen Krebszentrums Heidelberg, bei der über 20 verschiedene Substanzen auf diese obgenannten Wirkungen überprüft wurden, erreichte Curcuma mit Abstand die besten Resultate.
Interessant ist auch die Fähigkeit von Curcuma, latent vorkommende Viren, wie Herpesviren, an ihrer Reaktivierung zu hindern. Herpesviren wie z.B. EBV (Epstein-Barr) können Auslöser verschiedener Krebs- und Auto-immunerkrankungen sein.
Curcuma longa bei Entzündung
Eine Gemeinsamkeit von Krebszellen und Entzündungszellen (in der chronischen Situation) ist der molekulargenetische Programmwechsel. Transkriptionsfaktoren, wie solche aus der Gruppe der NF-kb, werden aktiviert und sorgen dafür, dass diese beiden Zelltypen Regulationsstoffe produzieren, die die normalen physiologischen Abläufe unterbinden und die krankmachende Situation aufrecht erhalten. So wird auch das natürliche Selbstzerstörungsprogramm (Apoptose) der Zellen unterbunden.
Diese Prozesse laufen vor allem ab unter oxidativem Stress, d.h. wenn viele freie Radikale vorhanden sind. In vielen Experimenten konnte gezeigt werden, dass Curcuma diesen Programmwechsel rückgängig machen kann und die Zellen in den kontrollierten Zelltod überführt werden. Für Curcuma konnte auch eine antiangiogenetische (anti-gefässbildende) und antimetastasierende Aktivität im Tumorgeschehen nachgewiesen werden. Biochemisch hemmt Curcumin verschiedene Kinasen (Aktivierungsenzyme) und Cyclooxigenasen (COX-2) (Entzündungsenzyme).
Neuroprotektives Potential von Curcuma longa
In Zell- und Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass die Amyloidbildung, – die Ursache der Gehirnzerstörung beim Alzheimer-Patienten -, durch Gabe von Curcuma verhindert werden kann. Curcuma scheint auch eine schützende Rolle bei einer mit der Multiplen Sklerose vergleichbaren Krankheit bei Mäusen (Exp. Autoimmune Encephalitis) zu spielen. Beiden Krankheiten (Alzh. u. MS) ist ein entzündlicher Prozess gemeinsam. Diese Resultate könnten auch eine Bestätigung liefern für die epidemiologische Beobachtung, dass in Indien Alzheimer und MS, im Vergleich zu westlichen und nordischen Ländern, weit weniger häufig auftreten.
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Was macht den Kurkuma Extrakt von Holistic-Med besonders?
- Einziges Curcumapräperat das vom American Botanical Councel monographiert wurde. Dies Monographie ist eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen und klinischen Studien zu Curcugreen / Holistic-Med Curcuma zusammen:
CM-95® Proprietary Botanical Ingredient Monograph (2019): https://abc.herbalgram.org/site/SPageServer/;jsessionid=00000000.app20116a?NONCE_TOKEN=37F9C4F922B787F33F433FB83E742050&pagename=BCM95 - Wir arbeiten mit Schweizer Apotheken, Ärzten und Therapeuten zusammen
- Wir sind eine Schweizer Firma welche seid 1992 in Basel beheimatet ist
- Frei von synthetischen Stoffen, von technischen Zusatzstoffen oder Trägermitteln, keine Emulgatoren wie Polysorbat, Lecithin, u.a.
- Frei von Füll und Hilfstoffen sowieso Farbstoffen oder Piperin
- Frei von Laktose, Gluten und tierischen Produkte (d.h. vegan)
- Planzliche Kapsel (Zellulose), Halal und Kosher zertifiziert
- Jede LOT (Charge) wird auf Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber untersucht
- Mehr als 50 Studien, davon die Hälfte Humanstudien, belegen die Wirkung von Holistic-Med Kurkuma / Curcugreen
Bioverfügbarkeit von Holistic-Med Curcuma (Curcugreen)
Die Bioverfügbarkeit ist bis zu 700% höher als Curcumin. Dies ist durch folgende Studien belegt:
- A Pilot Cross-Over Study to Evaluate Human Oral Bioavailability of BCM-95® (CURCUGREEN®) (Biocurcumax™), A Novel Bioenhanced Preparation of Curcumin, Indian J Pharm Sci 2008;70(4):445-449
- Bioavailability of BiocurcumaxTM (BCM-095TM), Spice India 2006 (Sept);11-15
- Comparative bioavailability of curcumin, turmeric and Biocurcumax™ in traditional vehicles using non-everted rat intestinal sac model. J Funct Foods. 2010;2(1):60–5
- Oral Bioavailability of BCM-95® (CURCUGREEN®) in Dogs” Poster presentation. 2009 ACVIM Forum/ Canadian VMA Convention: June 3-6, 2009; Montréal, Québec, Canada
Exemplarischer Auszug aus einer Studie zum Vergleich der Bioverfügbarkeit von Curcumin (BCM-95®) mit einem Präparat Curcumin mit Piperine
Antony B, Merina B, Iyer VS, Judy N, Lennertz K, Joyal S. A pilot cross-over study to evaluate human oral bioavailability of BCM-95®, a novel bioenhanced preperation of curcumin. (Ind J Pharm Sci. 2008:445-450)
“[…] Curcumin […] seine schlechte Bioverfügbarkeit im menschlichen Körper seine Anwendung bei Krankheiten stark eingeschränkt. Methoden zur Erhöhung seiner oralen Bioverfügbarkeit sind derzeit Gegenstand intensiver Forschung. Es hat sich gezeigt, dass die Rekonstitution von Curcumin mit den Nicht-Curcuminoid-Bestandteilen von Kurkuma die Bioverfügbarkeit deutlich erhöht. In der vorliegenden klinischen Studie zur Bestimmung der Bioverfügbarkeit von Curcuminoiden wurde eine patentierte Formulierung, BCM-95®CG [Anmerkung HM: Curcugreen], an einer Gruppe von menschlichen Freiwilligen getestet. In der Kontrollgruppe wurde normales Curcumin verwendet.
Der Curcumingehalt im Blut wurde in regelmäßigen Abständen bestimmt. Nach einer zweiwöchigen Auswaschphase wurden die Kontrollgruppe und die Arzneimittelgruppe mit BCM-95®CG bzw. Curcumin verglichen. Es wurde auch mit einer Kombination aus Curcumin-Lecithin-Piperin verglichen, die nachweislich eine bessere Bioverfügbarkeit aufweist.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die relative Bioverfügbarkeit von BCM-95®CG im Vergleich zu normalem Curcumin etwa 6,93-fach und im Vergleich zur Curcumin-Lecithin-Piperin-Formel etwa 6,3-fach höher war. BCM-95® hat somit das Potenzial für eine breite Anwendung bei verschiedenen chronischen Krankheiten.”
Die sechs wichtigsten Wirkungen von Kurkuma (mit Studien belegt)
Holistic-Med Philosophie
Wir sind ein Unternehmen, das sich seit über 20 Jahren der ganzheitlichen (holistischen) Betrachtungsweise des Lebens, der Gesundheit und Krankheit verschrieben hat. Unser Credo:- Aus der Natur – mit der Natur und nicht dagegen
- …mit wissenschaftlich fundierten Nahrungsergänzungen in qualitativ hochwertigen Zubereitungen
- …zum Entgiften, Stärken und Regulieren
- …für Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Alternative zu Curcuma : Zematoid
Zematoid ist eine Mischung von Kurkuma und Weihrauch. Hier geht es direkt zum Produkt: